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Schabeeisett.
den Spitzen werden die Vertiefungen und Winkelpolirt, so wie überhaubt nach jedesmaliger Beschaf-fenheit und Stelle der fertigen Arbeit diese Eisenzum Schaben gewählt werden. — Bet den Kup-ferschmied en> ein gekrümmtes Eisen in einem hölzer-nen Hefte, welches aus einer Klinge gemacht ist; stKupfer-Schmid- Th. 56, S. 266 und die dazugehörige Figur zz6z. -- Bei den Schriftgie-ßern, eine kleine vierkantige eiserne Stange, dieauf der in den Winkelhaken gelegten Reihe Letternliegt/ und sie Zusammenhalt, weil sie an dem einenEnde einen Widerhaken hat, wenn der Grad, hervom Guß entstanden- auf den beiden schmalen Sei-ten mit einem Messer abgenommen wird. — Beiden Kupferstechern, ein Werkzeug, welches Mansich zur schwarzen Kunst bedient- und das auchSchabekrücke, Schabekrug genannt wird. Esbesteht aus einer stählernen Klinge, von der Breiteeines Zolles, Und zwei Linien Dicke, dessen einesEnde spitzig ist- das andere aber in einem hölzernenGriffe steckt. Man schleift es auf seiner breitenFläche, damit der Winkel, welchen es mit den bei-den Seiten des Endes macht, allezeit scharf sei.Man braucht es, dasjenige abzuschaben'- was mitder Wiege losgemacht worden; st auch den Art. Kup-ferstecher-Kunst, Th. 56, S. z?6. Man kannauch das Werzeug ein Schabeisen nennen, welchesder Herr von CayluS erfunden hat, die Plattensowohl zur Jnkaustick, als auch zur Wachsmalerei-zuzubereiten. Dieses Werkzeug besteht aus einer stäh-lernen Platte und einem runden Hefte, davon jedesdrei Zoll Länge hat, Fig. 78Z6. Die Platte, welcheeinen Zoll und zwei Linien Breite hat, ist vorne ausder einen Seite rund abgeschnitten, die andere Seitehat aber sehr enge Kerben, die, wenn das Instru-ment auf der Seite des Bugs geschliffen ist, sehr