208 Schabeeisen.
spitzige Punkte machen. Die mit diesem Werkzeugevon einem Winkel zum andern übergangene Plattebekommt einen Grund von der Rauhigkeit einer Lei-newand. — Bei den Bildhauern ist das Scha-beeisen, Ii'.Orattoir, ein Eisen, welches zurArbeitinSteinen, die weniger hart, als Marmor sind, gebrauchtwird. Es ist ein auf beiden Kanten gezahntes ge-krümmtes Eisen in einem Hefte, Fig. 78Z7. —BeidenPergamentmachern, eineiserneS.Werk-zcug, womit das Pergament geschabt wird; s. unterPergament, Th. rog, S. 461, und die dazu ge-hörige Figur 6340. — Bei denStuhlmachern,ein breites dünnes Eisen, als eine breite Klinge ge-staltet, welches sowohl krumme, als auch gerade undausgeschnittene Seiten hat, und dazu dient, daß erdünne, sowohl gerade, als vertiefte, und erhabeneFlächen seiner Arbeit, nach dem er sie mit den auf man-cherlei Art gestalteten Raspeln geebnet hat, vollendsabschaben und glätten kann; s. auch unter Stuhl-macher. — Bei den Klempnern, ein Messer,den Messing rein zu schaben. — Bei denSchwerdt-fegern, ein Eisen mit einem Hefte, die Metallevor dem Polieren damit zu beschaben, wo es auchderSchaber heißt; s. auch unter Schwerdtfe-ger. — Bei den Wundärzten ist das Schabe-ei sen oder die Beinfeile, kaspatorium, einInstrument zum Abschaben verdorbener und ange-griffener Knochen.
Gchabeeiseir, der Bildhauer, s. oben.
— der Böttcher, s. das., S« 206.,
>— der Gärber, s. daselbst.
— der Goldschmiede, s. das.
<—> der Klempner, s. oben.
— der Kupferschmiede, s. das., S. 207.
— der Kupferstecher, s. das.
» Pkknttti Handle^»» der bildenden Künste. Irb, 7 . Nr. 22 u. 23