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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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214 Schaberusch. Schäbig.

bernack mehr eine Art der Neckerey, als desSchimpfes ist, nurjdje erste Häifte ist noch dunkel.

Mir scheint, daß man dieses Wort von scha-ben und nach ableiten mäste, weil der Partikelnach auf dem platten Lande im Niedersächsischen,sehr häufig nach ausgesprochen wird. Es würdedemnach ursprünglich geheißen haben: schab' ernack, daß ist, schabe er nach, und soll so vielheißen, als etwas wegwischen, wegschaffen, weg-reiben. Da nun der Schabernack darin besteht,Jemanden etwas anzuhängen, das heißt, ihm et-was Werthes zu besudeln, oder an seinem Ehren-tage Töpfe zu werfen, Hechsel zu streuen, über?Haupt irgend etwas zu thun, was weggerieben,weggeschaft, weggewischt, weggefegt ;c. werdenmuß, worin diese Schadenfreude besteht, so scheintdiese Ableitung wohl am passendsten zu seyn.Hierher konnte man auch das: Jemanden einRübchen schaben, rechnen. Ich kann michüber eine weitere Erklärung dieses Wortes hiernicht einlassen, weil es die Tendenz dieses Werkesverbietet, indessen glaube ich doch genug gethanzu haben, um Sprachforscher auf diese, bloß vonmir vermuthete, Ableitung, aufmerksam zumachen.

Schaberusch, in einigen Gegenden ein Name desSchachtelhalms oder Kannenkrautes, weil man da-mit Holz, besonders Möbel, welche poliert werdensollen, damit schabet oder reibet, damit sie eineGlätte erhalten. Die letzte Sylbe rusch, s. un-ter Rusch.

Schabespäne, dasjenige, was beim Schaben irgendeines Gegenstandes abfällt, das Abgeschabte.

Gchabewolle, beiden Weißgärbern, diejenige Wolle,welche sie von den Schaaf- und Hammelsfellenabschaben.

Schäbig, Bei? und Nebenwort, von «Schabe,' die