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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schabhartlmg. Schablone. 215

Krätze, ein für krätzig nur in den niedrigenSprecharten übliches Wort. Wenn ein Mannoder Weib auf dem Haupt oder ainBartschädigt (schäbig) wird. z Mos. iz, 29. ImNieders. schäviök, schäfsk, Engl. so

auch die Schäbigkeit.

GchabhartlmZ> die Benennung einer Apfelart.Schadlos, s. <L>carpie.

Schablone, bei den Brunnenmachern, dervierte Theil eines Kranzes im Brunnenloche, wor-auf dieMauerzu liegen kommt, welches aus L>pund-diclen gemacht ist. Jedes dieser Schablonenwird auf der Ziehbank mit dem Beile und derHandsäge in erforderlicher Größe, ausserhalb undinnerhalb, gerundet, so daß alle vier Stücke zusam-mengesetzt den Kranz bilden. Der Kranz muß we-der nach demJnneren, noch nach den Aeußeren desBrunnens vorstehen, weil solches beim Senken undBohren hinderlich seyn würde, dieserhalb müssendie Schablonbrektsr nicht breiter seyn, als die Steine,womit man die Brunnenmauer aufführt. Der Kranzbesteht aus zwei Lagen und jede Lage wieder ausvier gleich großen abgerundeten Brettern, die zu-sammengesetzt z, bis 4'Fuß, oder auch noch et-was mehr im Durchmesser haben.

Bei den Glockengießern ist die Schablonedasjenige Formbrett, welches bei Verfertigung derForm einer Glocke dieselbe bilden und ihr die Ge-stalt geben muß; s. den Art. Glocke, Th. 19,S. 104 u. f.

Bei den Kanonen ist die Schablone, wiebei den Glockengießern, eine Art Formbrett, s.unter Kanone, Th. 34, S. 271 u. f,

Bei den Wandmalern oder Zimmer-Dekorateurs werden die Schablonen aus'starkemRoyalpapiere geschnitten; man zeichnet nämlich die