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Schablone.
Ausmalen derselben wird dann nachher verrichtet.Diese Erleichterung durch die Schablone, welchesdem Zimmermaler nur Hülfsmittel ist, ist dem Mau-rer, Anstreicher und anderen Ungeübten in dieserKunst ein neuer Erwerbszweig geworden, der umso ergiebiger ist, da sie, beim bloßen Schabloniren,die Zimmerdekoration für einen sehr geringen Preismachen können; denn wo sonst der Maler für einbloß mit Arabesken rc. verziertes Zimmer, dessenPlafond nur eine Rosette schmückt, ro, i; bis20 Rthlr. erhielt, bekommt dagegen ein Maurer,nach der Grundfarbe, wonach sich bei ihm der Preisregulirt, 4, 6 bis 8 Mhlr. Ich sage hier nach derGrundfarbe, weil Bremerblau, Zwickauer oder che-misches Grün, Mineralblau, Rosen- oder Krapplack,Kaiserroth, überhaupt alle feine brillante Farben,wenn in der einen dieser Farben der Grund oderdie Hauptstächen oder Felder der Wand gestrichenwerden sollen, weit theuer ist, als Ocher, Mennige,Schüttgelb, grüne Erde rc. Bei dem Maler ist dieKunst, die Malerey, die Hauptsache, beim Maurerrc.nur die Farben, weil bei ihm die Schablone Allesthut, und, sd zu sagen, für ihn arbeitet. Auch dieRosetten an PlofondS werden schablonirt. Fig, 78Z8von Nr. i bis 44, giebt eine Ansicht verschiedenerArabesken, welche als Muster zu Schablonen dienenkönnen, sowohl zu schmalen Kanten, wie Nr. 9—r6,als auch zu Banden, wie die übrigen. Fig. 78Z9,von Nr. i bis 5, giebt eine Ansicht von Rosettenzu Plofonds. Wie diese Arabesken rc. ausgeschnit-ten werden müssen, um sich beim Ueberstreichen derFarbe auf der Wand zu präsentiren, wird jeder leichtnach der Zeichnung sehen können, da sich dieses hiernicht so umständlich beschreiben läßt. Die Arbeitdurch die Schablone, wird schabloniren genannt.S. auch Patronenmahlerey, Th. rag, S. 164.