Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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220 Schabsel. Schabziegerkmitt.

Walldrappe ist wie die erstere gefüttert und mitBorden beseht, auch wird sie, wie jene, gemacht,wenn nicht etwa Pelze dazu verwendet werden.Beide Walldrappen erstrecken sich bis über dasKreuz und den Widerriß und bedecken beinahedie beiden Seiten des Pferderumpfes. Die ei-gentliche Schaberacke erhalt das Pferd des schwe-ren Reiters oder CürassierS; die Walldrappe dasHusaren- und Dragonerpferd.

Unter dem Artikel Pferdedecke, Th. m,ist zwar der Artikel Schaberacke nach Sattelund Sattelzeug hinverwiesen worden; allein dasowohl unter Riemer, Sattler und Täschner,Th. 12z, wo Sattel und Sattelzeug schon ab-gehandelt worden, nichts davon gesagt ist, sich auchnicht viel mehr, als oben an den angeführten Or-ten schon davon erwähnt worden, sagen läßt, da so-wohl ihre Form, als auch das Zeug, die Einfassung:c. zu bekannt sind, man auch in den Werken, welcheüber. die Reitkunst handeln, wie inSchremcr'ö Reitkunst, München, 1821, S. 168 ;Sebald's niedere Reitkunst, nebst Anleitung zum Volti-gieren, Ulm, 1806, S. 40;

Prizelius vollständige Pferdewissenschaft, Leipzig, 1774 ,S. 366;

und in anderen Werken dieser Art nicht mehrdarüber gesagt findet, so muß ein MehrereS hier-über hier Übergängen werden.

Schabsel, nur im gemeinen Leben, dasjenige, wasabgeschabet wird; so z. B. die Kruste von altemKäse, Käseschabsel rc.

Schabzieger, Glarnerzieger,grünerSchwei-zerkase, s. unter Käse, Th. z;.

Schabziegerkraut, eine Benennung des wildenSteinklees oder gestreckten doldenförmi-gen Lokus-Klees, mit gelben starkriechendenBlumen, I^otus voruiculLrus, s.