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Schach.'' ^
der Weltweise Serses, Minister Ammolins,Königs von Babylonien, dieses Spiel erfunden ha-ben, um diesen Fürsten von seiner Neigung zurGrausamkeit abzuhalten und ihn dadurch mit etwas ^Neuem und zugleich Sinnreichen zu belustigen.
IklioälA in lüli. Lo, o. 19, schreibt die Er-findung den Aegyptiern zu. Hiom. uclius. toro-sem^roniensis in seinem lernet, clo Imiclo 8cliurl>.läßt eö den Lydus, den Stifter der Lydier erfin-den. Andere behaupten, der Persische WeltweiseTerpes Philomator habe es erfunden. NochAndere nennen den Pa lamedes, einen weisen Grie-chen und Sohn des Euböischen Königs NaUpliUS,als den Erfinder. Wiederum Andere wollen, daß es derPersische König Cosru oder Cosroes erfundenhabe. Da dieses Spiel in ganz Asien gewöhnlichist, und als ein Kriegesspiel, die alte IndianischeArt Krieg zu führen sehr deutlich zeigt, so kann es >wohl nach den übereinstimmigen Zeugnissen aller >Morgenlander in Indien erfunden worden seyn, und ^wie die Perser behaupten, so soll es einen gewissen !Zezeh Eben Daher zum Erfinder haben. Auch Idie Meinung, daß Palamedes der Erfinder sei,hat viel Wahrscheinliches; da zu vermuthen steht,daß die zehnjährige Belagerung der Stadt Troya -dem Heere der Belagerer viele Langeweile verur- ^fachen müssen, und um diese zu verkürzen, soll nunder gedachte Palamedes zwei Spiele, das Würfel-und das Schachspiel erfunden haben. Sind die ^Perser die Erfinder dieses Spiels, so lernten dieRömer vermuthlich dasselbe bei ihren Kriegen in >Afrika kennen. Sie nannten es Imeium latronumoder iatruueulormm, nicht von latro ein Räuber,sondern so fern dieses Wort ehedem einen Solda-ten, einen Krieger in gutem Verstände bedeutete. >In derSanscritspracheheißt eö Schthran tsch,