Schach. 241
so ist es ein Zeichen, daß der Gegner meinenPlan nicht vollkommen einsieht, und ihm dahernicht gehörig entgegen arbeitet.
z) Daß man seine Angriffsstärke nicht in eineGattung von Steinen setze; denn diese suchtder Gegner zu wechseln, und der Angriff istzu Ende.
4) Daß man keinen Zeitpunkt verliere. Diesesgeschieht:
s) Wenn man einen Stein vorwärts setzt, welchender Gegner durch Vorrückung eines Bauernwegjagen kann.
b) Wenn man einen Stein angreift, welchen derGegner vielleicht selbst weggezogen hätte, umihn auf einen bessern Platz zu bringen.
e) Wenn man ohne Nutzen Schach bietet; dennum dieses zu thun, muß man die Zeit erwar-ten, da der Schach zwei Gegenstände zugleichtrifft.
ä) Wenn man Stein um Stein nimmt, und da-durch den Steinen des Gegners freies Spielverschafft, da er doch zuvor eine eingesperrteLage gehabt hätte.
5) Daß man einen Zeitpunkt gewinne. Diesesgeschieht:
s) Wenn man zur rechten Zeit Bauern um Bauern,und Steine um Steine nimmt.
I>) Wenn man, anstatt einen angebotenen Bauerzu nehmen, die Zeit lieber dazu anwendet,einem Steine freies Spiel zu verschaffen.
c) Wenn man, anstatt augenblicklich irgend einenVortheil zu benutzen, dessen man ohnedies ge-wiß genug ist (z. B. zwischen dem Königedes Gegners und meinem Thurme steht seinLäufer), die Zeit dazu anwendet, einem Stein
Oec« rechn. Enc. LUXVlIl. Theil, LL