Schach. N1
den kann. Die Regeln bei diesem Spiele sind fol-gende:
Der Gambitspieler» i) Die Erfahrung hatgezeigt, daß für den, welcherGambit giebt, der Bauer undLäufer desKönigS, noch mehr aber die Königin die wichtig-sten Steine sind; jedoch giebt es auch Ausnahmen. —2) Muß er beim Angriff keinen Zug versäumenoder dem feindlichen König Zeit lassen, sich zu ver-bergen, daher auf alle nur mögliche Art die Rochatezu hindern suchen und sollte es auch manchmal eine> Figur kosten. — z) Seine eigene Rochate muß man' bald besorgen. ----- 4) Suche man die feindlichenBauern aufder Seite des Königs bald zu trennen, wennauch der eigene König dadurch entblößt wird, sonstist der Angriff bald zu Ende, weil der Thurm un-brauchbar bleibt.
Der Gambitvertheidiger. i) Er suche! sorgfältig Stein an Stein, besonders aber den Kö-nig»bauer und Königsläufer des Feindes zu wech-seln. — 2) Setze er bei jeder Gelegenheit seineKönigin der feindlichen entgegen. —z) Muß erbesorgt seyn, sein Rochat zu befördern. — Sollteder!Gambitspieler viel aufopfern, um einen destostärkeren Angriff zu erhalten, so mache man sich nichtsdaraus, wieder etwas zu verlieren, um nur ein freiesSpiel zu bekommen; sonst läuft man Gefahr bei dereingesperrten Lage matt zu werden. — 5) Hüte mansich so viel als möglich den König zu weit vorzu-rücken, um vielleicht eine Figur zu vertheidigen.
Erstes Spiel.
Zug. Weiße Figuren. Schwarze Figuren,r. 6L64» 6 7 6 5.
2. k 2 k 4. 6 z k 4.
8 I k z» 8 7 8 5-
Einige spielen anstatt dieses Springers den Läu-fer auf o 4, welches Allgaiee für einen Fehler