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kungen dadurch hervorzubringen." Güt! sagte dieKaiserin, .mit . einem Lächeln, das noch einigen Zwei- !sel verrieth. Gut!-' roo goldene Souveraine sollen !dann diese neue Erfindung krönen! Und in kurzerZeit war der Magische Schachspieler fertig, ward vonder Kaiserlichen Familie, den Großen des Hofes,vielen Gelehrten und Künstlern gesehen, bewundertund — wieder vergessen. Kein Reisender konnte denguten Türken seitdem wieder bewegen, in seiner Ein-samkeit zu spielen; seine angebliche Unpäßlichkeitwar Iah e hindurch so hartnäckig, daß nur die An-Wesenheit der Russischen höchsten Herrschaften solcheheben, und der Wunsch des Monarchen seine Exi-stenz und Gesundheit aufs Neue bewirken konnte.Der erhaltene Beifall von den erlauchten hohen Gä-sten reizte nun den Erfinder mit seinem Werke ei-nen Theil von Europa zu durchreisen, wozu er.auchauf zwei volle Jahre die Erlaubniß seines Monar- !chen erhielt. Er ward an jedem Orte mit Begierdeaufgenommen, mit. Hochachtung von allen Zuschauern ^beehrt, auf eine thätige und ansehnliche Art belohnt;sein Spiel blieb aber unter so viel tausend Augen >ein Geheimniß. Dieses war in der That mehr, alsman hätte denken können, sagt der Hofrath Joh.Chr. Böckmann in Carlöruhe, mehr als der Künst-ler selbst erwartete; denn dieser hatte sich zu demerwähnten Schriftsteller geäußert: daß er sein Spielnie ohne Furchtsamkeit anfange, und sich wundere,wenn man es nicht'erräth.
Das Kunstwerck besteht aus einem.Schachspie- .ler von mittlerer Menschengröße und als ein Türke ,gekleidet, welcher auf einem hölzernen unbeweglichen ^Stuhle siht, welcher hinter einem zierlich gearbeitetenKasten, in Form eines Schreibtisches, steht, der an4^ Rhein!. Fuß lang, 2^ Fuß breit, und ungefähr3? Fuß hoch ist. Nach Andern soll -es ein Kommode