Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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352 Schach.

ses Kunstwerkes gezeigt worden, wurden die Thürenwieder sorgfältig verschlossen und die Zuschauer hin.ter eine Barriere verwiesen, um nicht an den Ka-sten während des Spiels zu stoßen. Fast oberhalbüber der großen Abtheilung des Kastens war dasSchachbrett mit den gewöhnlichen Feldern ange-bracht.

Vor dem Beginnen des Spiels ward der vorhinerwähnte hölzerne Schrank mit scheinbarer Behut-samkeit aus der größeren Abtheilung herausgenom-men und darauf die Thüre sogleich wieder sorgfältigverschlossen. Dieser Schrank, auf den die Augenund die Aufmerksamkeit der sämmtlichen Zuschauergerichtet waren, ward in einer Entfernung von fünfbis sechs Fuß auf einen ganz freistehenden Tischsehr behutsam und so gestellt, daß keiner von denUmstehenden bei seiner Eröffnung in denselben hin-einsehen konnte. Herr von Kemple, oder der ?Gehülfe desselben, trat selbst mit einiger Feierlichkeitzu demselben hin, öffnet ihn und schien darin etwas ^zu beobachten oder zu ordnen, welche Operation auch ,während des Spieles mehrmals wiederholt ward.Nun wurde durch einen seitwärts hervorragenden ^viereckigten Zapfen vermittelst eines daran gestecktenSchlüssels das Treibwerk der Maschine mit großemGeräusche, wenigstens scheinbar, aufgezogen, welchesnach jeden zehn bis zwölf Zügen aufs neue geschah.Dann wurden die ziemlich groß und schwer gear-beiteten Steine auf ihre gehörigen Stellen gesetztund einer von den Zuschauern gebeten, mit demTürken zu spielen. Noch vorher griff aber Herrvon Kemple in den Rücken des Türken hinein und >ordnete etwa eine Minute lang dort etwas an:

Jeht zum Spiele des Türken. Der Türke,welcher jedesmal den ersten Zug that, spielte ohneUnterschied mit einem von den Zuschauern, der sich