Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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354 Schach.

anders durch Mechanismus entstehen. Die Hervor-bringung der übrigen Effecte, liegt aber außer denGränzen der Mechanik, weil dazu Denkkraft,Beurtheilung, Wissenschaft und Willkührgehört, und also kein Werk einer auch noch so künst-lich organisirten leblosen Figur ist; es ließe sich höch-stens eine Schachmaschine als möglich denken, wo-durch zwei leblose Bildsäulen oder Statuen miteinander spielen; aber für die Millionen verschiedeneZüge eines denkenden Menschen, mechanisch paffendeGegenzüge erfinden und ausüben, dies übersteigt diehöchsten Kräfte des menschlichen Geistes. — EinigeGelehrte wollten eine Communication zwischen demErfinder von Kemple und dem einzigen Gehülfendesselben wahrgenommen haben, nämlich durch man-cherlei bedeutende Zeichen, Anfragen von der einen,und Rath von der anderen Seite, wohin auch ein-zelne Buchstaben, u k 2, gehören. Uebrigenö standenbeide getrennt; der Gehülfe innerhalb den Schran-ken, zwischen der Kommode und dem Kästchen aufdem Tische, näher bei jener, als bei diesem. Er sahmit unverwandten Augen auf das Spiel, besondersauf das Spiel des Gegners, und er ging dann undwann, die Hand in der linken Rocktasche, etwas voroder rückwärts, und nur selten hinter seine Figuroder auf die andere Seite. Er berührte niemals dieKommode oder die Figur, außer wenn er das Werkin der Kommode bei manchen Spielen, doch nichtbei allen, von neuem aufzog, mit dem Vorgeben, esgehe zu langsam. Die geschlagenen Steine nahm ersorgfältig von der Kommode, und in zweifelhaften iFällen schien ihm das Kästchen auf dem Tische, des- ^sen Thür, wenn es geöffnet wurde, um hineinzusi-hen, von den Zuschauern abgewandt ist, statt einesOrakels zu dienen. Der Erfinder stand außerhalb denSchranken, unter den Zuschauern, und sah dem ^