356 Schach.
Züge von Draht oder Schnüre, oder durch die Krafteines starken Magnets wirken; allein beides ist hiernicht füglich anzunehmen; denn gegen die auch nochso künstlich versteckten Züge streitet, daß die Ma-schine nicht nur vollkommen frei stand, sondern auchhin und hergerückt und herumgedreht ward, und wasden Magnet anbetrifft, so erklärte Hr. v. Kemple,daß er es jedermann erlaube, sich dem Kasten miteinem Magnete zu nähern, um dadurch das Spieldes seinigen in Unordnung zu bringen, und es istauch zu, vermuthen, daß dieser Versuch wohl mehrals einmal gemacht worden sei. UebrigenS müßteein Magnet sehr stark seyn, der in einer Entfernungvon 5 bis 6 Fuß den Arm des Spielers so regel-mäßig bewegen könnte; auch wäre er wohl nicht imStande, die Finger an der Hand der Figur wech-selöweise zu öffnen ur-d zu schließen; eben so wenigkönnte er, bei seiner kleinen Bewegung in der Ta-sche, die Ursache von einer Bewegung von mehrerenFußen seyn; rechnet man nun noch hinzu, daßHr.v.Kempele und sein Gehülfe nicht immer auf einemPlatze stehen bleiben, und ohne Ordnung, bald aufdieser, bald auf jener Seite der Maschine sich be-finden, auch wohl auf die Fragen der UmstehendenAntworten ertheilen, und folglich ihre Aufmerksam-keit zerstreuten, so wird man leicht die Unzugang-lichkeit des Magnets dadurch erklären, und diesesnoch besonders, wenn man erwägt, daß ein von au-ßen angebrachter Magnet einzelne Federn in Be-wegung setzen soll; der Magnet wirkt hier allein >durch sein Anziehen, und dieses ohne Unterschied auf !jedes Eisen, daß sich innerhalb seiner Wirkungs- Isphäre befindet; könnte man daher wohl annehmen,sagt Böckmann, daß man dessen Kraft durch dieTasche und die hölzernen Wände des Kastens, un-ter den vielen tausend erforderlichen Federn, gerade ^