Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schacht.

das Gestübe nur durch eine oben aufliegende Plattevon Roheisen zusammengehalten wird, nicht. Andieser Seite wird nun der Stichherd in der Hüt?ttnsohle aus Gestübe angelegt. Er hat aber 22 undunten gegen 8 Zoll im Durchmesser, bei einer Tiefevon ;6 bis r? Zoll. Die Schlacken spur gehtvon der linken Seite der Verwand abschüssig biszur Hüttensohle nieder. Wenn nun nach der vorhinbeschriebenen Art, die Geflübsohle im Ofen und derVorherd eingeschlagen sind, so giebt man dem gan-zen Herde die nöthige Gestalt. Zuerst wird derNasenstuhl unter der Form angesetzt. Er bestehtaus einer Erhöhung von Gestübe, welche auf demMunde gegen "2 Zoll, und unter dem Formrüsselungefähr r Zoll dick ist, und einige Zoll in dieSpur hineingeht. Indem nun eben so das Gestübean den Seiten der Futtermauern versuchend aufge-schlagen wird, bildet sich die Spur eine hohleprismatische Vertiefung, die auf der unteren Flachegegen 12 Zoll, und oben 20 Zoll Breite hat. Ihrelänge nach dem Vorherde zu, beträgt gegen 2sZoll. Nach dieser kommt die Reihe an das Aus-stechen des Tiegels in dem Vorherde unter derStein- oder Verwand. Dieses geschieht mit einemscharfen Eisen, dem sogenannten Scheer Messer.Der Tiegel ist eigentlich als eine halbrunde Fort-setzung der Spur, welche fast ganz außerhalb desOfens im Vorherde liegt, zu betrachten. Er hatungefähr eine halbe Elle im Durchmesser, und seineTiefe beträgt iZ Zöll. Man schlieft nun den Ofendurch ein Gewölbe von Mauersteinen so, daß queerüber dem ganzen Vorherde, eine Oeffmmg von 4Zoll bleibt, und das Znmachen ist beendiget. Dieletzt genannte Hoffnung bestimmt die Benennung,mit offner Brust schmelzen.

Das Zustellen mit Steinen geschieht, nach