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Schacht.
den Bodenstein' legen will, mit krocknem' grobemSchutt, aus alten Gestellsteinen, Ziegeln und festenSchlacken gut ausgerammelt werden. Hierauf kommtzuerst der Bodenstein, welcher sehr genau, mit demLothe in der Hand, gelegt werden muß: Man giebtihm gewöhnlich einen Zoll Fall nach der Tümpel-seite zu. Einige Hüttenleute behaupten, daß es bes-ser sei, ihm diesen Zoll Fall nach der Rückseite zugeben, wovon aber Lampadius den Nutzen nichteinsieht; es müßte denn der seyn, daß die Schlackenie mit dem Bodensteine in Verbindung kommensollte, nun dadurch das Abfressen desselben zu ver-hüten. Der Gestellraum besteht eigentlich aus einervierseitigen, etwas pyramidalen Vertiefung, und isteinem Kasten nicht unähnlich, das Rückstück ist obenbreiter, als unten, und steht auf den Bodensteinnicht ganz saiger auf, und hierdurch wird der Gestell-raum oben etwas pyramidal; jedoch sind sich dieArten des Zustellens nicht an allen Orten gleich.Sobald der Bodenstein fest gemauert ist, wird dasRückstück aufgelegt, welches einige! Zoll über denBodenstein hervorragend gelegt, und mit Mäurungan den Schacht gebunden wird. Hierauf kommt dieReihe an das untere Windstück, und wenn diesesliegt, an das untere Formstück, auf welches dieSei-tenformstücken oder Backen zu ruhen kommen. Zwi-schen diese Backen hinein schiebt man dann den fürdie Form auSgehauenenen Stein oder Hals, unddeckt ihn mit dem oberen Formstücke zu. Bei derEinlegung der Form muß man darauf Bedacht neh-men, daß der Strahl des Gebläses nicht auf dieFugen der gegenüberstehenden Windstücke, sonderngerade auf das mittlere, als das stärkere Stück,selbst stößt. Das obere Windstück macht in dieserReihe den Beschluß. Alle diese Steine müssen sehrgenau auf einander passen, so daß man fast gar