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Schacht.
Gestelle oder den Herd, als auch den Ofen selbst,wenn er nett ist, von der Feuchtigkeit gehörig zubefreien, welches aber mit der größten Vorsicht ge,schehen muß, damit weder der Herd, noch der Ofenselbst Risse bekommen. Bei den Schachtöfen MitGestübeherden, und bei anderen kleinen Oeftn, dau-ert das Anwärmen drei, vier, fünf auch sechs .Stun-den; bei großen Oefen eben so viel Tage. Im All-gemeinen kann man hierbei die Regel geben,, daßman mit der gelindesten Warme' anfange., und sostufenweise bis zum Anlassen der Gebläse und denlstärksten Feuer, welches der Ofen aushalten soll,steige. Anfänglich feuert man mit Holz, Und zuletztmit Kohlen, welche immer höher in den Ofen auf-geschüttet werden. Ist er zuletzt mit Kohlen gefüllt,so hangt matt das Gebläse ein, was. mich mit dermöglichsten Schwäche zu blasen anfangen muß. DerAnfang des Aufgebens der Beschickung, wirdimmer mit den bei dem Prozesse vorkommendesleichtflüssigen Schmelzwerke, Schlacken, Kalk^stein w. gemacht, damit man dett Ofen erstin den Gang bringe, und so steigt manweiter nach und nach mit der Menge der Beschik-kung im Verhältnisse gegen das Brennmaterial. . .
Eine Hauptsache bei jedem Schachtofenschmel-zen ist es: daß die Kohlen den möglichstenhohen Ersatz tragen, ohne daß dabei das Aus-gebrachte an Menge und Güte verliere. Hier läßtsich nichts im Allgemeinen bestimmen, sondern einaufmerksamer Schmelzer muß es so lange mit dekVerstärkung oder Verminderung des Gebläses, mitder Stange der Beschickung und der Zuschläge w.versuchen, bis er den voktheilhastesten Gang desOfens heraus hat. Gegen die Mitte des Schmel-zens, wo sich der Ofen gut eingerichtet hat, unddoch noch nicht zu- sehr ausgefressen ist, pflegt sich