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Schacht.
den Silber-, Kupfer-, Bley- und anderen Schmelz-prozessen dadurch bewirkt/ daß man bei dem Anlas-sen der Oefen, einige 40 bis 60 Pfund Schlackendicht an der Brandmauer oder Windseite des Ofensauf den Kohlen niedergehen laßt. Nachher wird sienach den eben angegebenen Prinzipien erhalten.Durch die Nasse wird die Luft im Ofen mehr ver-theilt. Da wo man mit lichter Form schmelzt/ hatder Schmelzer die Form immer mit dem Formeisenzu reinigen, damit man keine dunkle Stellen imFormauge erblickt. Diese Reinigung ist jedoch auchbei dem Nasenschmelzen in so fern nöthig, als mandas zu große Heranwachsen der Nase zu verhüten hat.
Die Absonderung der Schlacken von derin dem Tiegel, Augentiegel oder Herde auf derSchmelzmasse stehenden Schlacke erfolgt auf einezweifache Art: entweder werden sie abgeworfen/ odersie laufen ab. In allen Fällen liegen die Herdeoder Vorherde so niedrig/ daß die Schlacken eheraus denselben in den HütkenrauM überfließen, als indie Form treten können. Strenge Schlacken müssenabgehoben werden; leichtflüssige aber fließen ab. DieArbeit mit laufenden Schlacken ist leichter/ als mißden andern. Sobald nun bei fortdauernder Schmel-zung die geschmolzene Masse eine gewisse Höhe inder Spur/ dem Augentiegel oder dem Tiegel er-reicht hat, und die Masse von den Schlacken ge«reiniget ist, so wird abgestochen oder ausge-schöpft. Das erstere findet gewöhnlich Stakt, wennman die Schmelzmasse nicht regelmäßig formen will,das letzte aber im Gegenfall. Die Stichherde müs-sen gut ausgewärmt und abgetrocknet seyn, weil sonstleicht, zum großen Nachtheil der Arbeiter, Explofiö-Nen von Wasserdämpfen erfolgen können, durch welcheauch die glühende Schmelzmasse in der Hütte üni-hergeschleudert wird. Während des Stechens wirdGer. rechn. Ene. OXX XVIII. Theil/ B h