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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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386 Schacht.

die Form geschlossen oder das Geblase vermindert.

Rohe Kupfer- und Bleysteine werden aus den Scich-herden zu Scheiben durch Besprengung mit Was-ser abgekühlt. Hier kann das Wasser nicht schadcn, '

weil die Dämpfe die heißen Messen nur auf der '

erstarken Oberstäche berühren. Bley und Zinn wer- ^

den in eisernen Formen ausgegasten. Roheisen wird ^

theils in Sand/ mit LehMwasser angefeuchtet, zu ^

Gängen und Platten für die Frischhämmer ge- ^

gössen; theils regelmäßig geformt. Die Kunst in 1

Sand, halben und ganzen Lehm zu gießen, !

macht einen wichtigen Theil der Hohüfengießerey aus: ^

Die Zeit,, in welcher gestochen wird, ist nach der <

Größe der Oefen verschieden. Nach jedesmaligem ^

Stechen oder Ausschöpfen/ muß der Herd so reinals möglich von Geschür und Schlacken gereinigek ^werdem Bei. dem Eisenschmelzen muß man den ^Bodenstein rein fühlen. Der Stich in den Ge< >

stübeherden wird entweder mit Holz oder Mit Lehm >

verschlossen. Die Tiegel der Rohöfen zü Freibergsind mit einem Holze, die der Bleyöfen aber miteinem Lehmstöpsel verschlossen.

Die Zeit, wie lange ein Schachtofen gehenkann, ist sehr verschieden. Im Allgemeinen könnteman annehmen, daß ein Ofen nicht lange genug ge-hen könnte, da das Anwärmen und jedesmalige An-lassen desselben mit viel Zeit und Kohlenverlust ver-bunden ist; jedoch hat dieses seine Gränzen. Sobalddie Gestelle oder Herde durch die anhaltende Wir- !kung des Gebläses und der Schmelzmassen zu sehr >

ausgefressen, und überhaupt der Ofen hierdurch auch >

in anderen Theilen seine ursprüngliche Form verliert,so muß man zu sehr vom Erzsahe abbrechen, undverbrennt daher zu viel Kohlen« ^ier wird also dasAuöblasen des Ofens durch die Erweiterung dessel-ben nothwendig geiyacht. Dasselbe erfolgt auch bei

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