Schacht. 387
seiner Verengerung- wenn sich nämlich Ofenbrüche/Kinnbacken oder andere ungeschmolzene Massen inden Ofen anlegen. Wollte man mit so viel Kohlenund Wind schmelzen- um diese^Masie zum Fluß zubringen, so würde man mehr verlieren-, als wennman ausblasek. Bei den Eisenhohöfen hat Man esin der Dauer des SchmelzenS am Weitesien gebracht-da dergleichen Oefen mehrere Jahre, zum wenig-stens einige 26 Wochen, gehem Diese Verschieden-heit hängt von der auflösenden Kraft der Erze- aufdas Material des Ofens und Herdes, von derFeuerbeständigkeit der letztem, und von der Ge-schicklichkeit des Schmelzers ab. Bei den Kupfer-Bley- und ähnlichen Schmelzungen ist man theils nochweiter zurück- theils bringt es auch die Zsiatur derErze mit sich- daß man alle 6- 4, 2 Wochen- jasogar alle acht Tage aüsblasen muß; Im Sächsi-schen Erzgebirge schmelzt man endlich Posieii von5 bis 6 Eentner Zinnstein in einem Schmelzen. .
So vorsichtig ein Ofen angelassen isi- eben sflvorsichtig muß er auch ausgeblasen werden- weniiiman den Schacht lange erhalten will. Man brichtvon der Beschickung ab- läßt auch,wohl zuletzt nurSchlacken bei vermindertem Geblase niedergehen/welches man das Auswa schen des Ofens nennt.Zuletzt gehen bloße Kohlen nieder- und sind dieseherunter, so deckt man den Ofen zu- und läßt ihnlangsam erkalten. Große Oefen halten etwas Wärmeinehrere Wochen lang, da ihre Theile so schlecht^Wärmeleiter sind. Bei der langsamen ErkaltungZiehen sich die Steine im Schachte- ohne Risse zubekommen- wieder zusammen. ...
Man kann die Schachtöfen in Hinsicht darHohe und der Art, wie die Beschickung aufgegebeiiwird, in drei Abtheilungen bringen- nämlich in hoh eDefen, welche eine Höhe über Fuß haben/ isi