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Schacht.
halbe hohe Oefen, welche von 8 bis gegen i6 Fußhoch sind. Bei diesen beiden Arten wird die Be-schickung von der Seite durch eine Treppe oder Brückeaufgefahren, oder wenn man auch eine Vorrichtungzum Aufwinden der Beschickung hat, so werden dochdie Kohlen über die Brücke hinausgelaufen, und derAufgeber gelangt auf derselben zur Gicht. Niedri-gere Oefen, als diese, auf welche man die Be-schickung von vorne aufgiebt; nennt man Krumm-öfen. Die größten Hohöfen werden zum Eisen-schmelzen gebraucht. Nach Herrmann ^ sollen dieSibirischen Hohöfen, z; bis 4z Engl. Fuß hoch,und im Sacke, dem weitesten Theile, 12 bis nFuß im Durchmesser haben. Dergleichen Oefen brin-gen wöchentlich 2 bis Zooo Centner Eisen aus.Garney giebt die Schwedischen Hohöfen von ig,iz und 16 Schwed. Ellen, Höhe an. Die niedrigstenHohöfen haben 22 bis 24 Fuß Höhe. Zu Horzomsin Böhmen brachte im Jahre 1799 ein Hohofenvon Z2 Fuß Höhe und 7 Fuß im Durchmesser,wöchentlich gegen 250 bis 260 Centner Roheisenaus. NachHerrmann's Wahrnehmung, bessert sichder Gang des Hohofens, je höher man ihn bauet,vorausgesetzt, daß alle übrige Erfordernisse, als Gebläse, Dauerhaftigkeit des Gestelles rc., in demselbenVerhältnisse übereinstimmend eingerichtet werde».So hat der zuvor ^erwähnte z; Fuß hohe Ofen, 6Cylindergebläse; jedoch scheint die Höhe zwischenZO und 40 Fuß, vermöge der neuren Erfahrungen,die vortheilhafteste zu seyn. Man giebt jetzt den!Hohöfen gewöhnlich eine runde Form, nachdem man igefunden hatte, daß die Ecken in den viereckigOefen, nach jedesmaligem Schmelzen, ohne dies j»-gerundet waren. Der Bergrath von Reden h^
* Dr« Abhandlungen über Roh-
S. 10S.
und Frischeisen. Lcipjig
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