M .Macht,
Stqhlerze über einen Aohlstein von Thonschiefer,welcher gegen dqs Auge zu, einen halben Zoll Fallhat. Statt daß man bei den Hohöfen mit offenerBrust schmelzt, wird hier von dem Sohlsteine an,eine 6 Zoll breite und 2 Fuß hohe Oeffnung ausge-mauert, welche man mit einer Thonplatte verschließt.
Die Blauöfen, s. unter Eisen, Th. io,S.58 l, 582, zum Verschmelzen der Eisensteine sindschon zu den halben Hohöfen zu rechnen, da diekleinen nur eine Höhe von 12 Fuß und eine Weitevon z Fuß erreichen. Sie haben die Gestalt zweieraufeinandergestürzter Kegel, deren Spitzen abgestumpftsind. Sie kommen den Floßöfen darin nahe, daß sienur einen Bodenstein haben, und die Schmelzungin denselben über das Auge betrieben wird. JadenSchüröfen schmelzt man die Eisensteine ebenfallsstur über einen Bodenstein mit einem Vorherde von lehrn,hemFloßbette. HalbeHohöfen, s. TH.55, unterKupfer, sind auch zum Verschmelzen der K^pstr-und Bleyerze, so wie der Steine sehr gebräuchlich;man räumt ihnen auch schon mehr Vorzüge vorderKrummöfen ein, wenn anders die Schmelzmasse nichtsehr schnell durchgehen soll. Dergleichen sind inFrei-herg zu der Roh. und Bleyarbeit gebräuchlich. Siesind/auch viereckig, und ihre Höhe beträgt von derHüttensohle bis an den Kranz n Fuß 4 Zoll.Oben hei der Gicht sind sie 2 Fuß gz Zoll in derlange und 22 Zoll in der Breite weit. In derFormgegend haben diese Oefen die größte Weite,nämlich z Fuß zo Zoll Länge und z Fuß Weite,Bss auf r Fuß ro Zoll unter, und g Fuß überher Form,, verengen sie sich his auf st Fuß ro ZollÄstiA diesen Oefen kann sowohl über die SpurD Wchfüber das, Auge geschmolzen werden ^ jedochP tzE Uchre gebräuchlicher,