Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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398 Schacht.

Und eins lange Dause Hoffnung, auch die Mincrä-tieu leicht zu Gelde machen'/ folglich darauf Tage-ünd GkubengebäUde anlegen könne.

2) Ob das Bergwerk wassernöthig, das Ge-birge aber abgängig ist/ und man daher zur Losungder Wasser die nöthigen Stollen- ohne allzuschwere-den Nutzen nicht übersteigende, Kosten treiben könne.Weil aber auch

z) ein Bergwerk ohne Künste und viele andereMaschinen, die durch das Wasser bewegt werden,nicht getrieben werden kann- so bemerkt Man, obMan die nöthigen Aufschlagewaffer hereinbringen undim Nöthigen Fall hinlängliche Teichs anlegen- und beidem Allen noch eine gute Ausbeute bekommen könne.Jetzt zieht maU

4) in Uebertegung ob in der Gegend derBergwerke das nöthige Grubenbauwerk- und Hüt-kenhvlz zu habeN- und wie der Preis desselben be-schaffen ist; auch ob man späterhin keinen Mangelan dem nöthigen Gehölzs zu befürchten und dasselbenicht zU weit Herbei zu schaffen habe; hierauf übet>rechnet man, ob man bei allen diesen Umstän-den deN Bergbau mit Nutzen anfangen kann. WennNun alles dieses vorausgegangen ist, so überlegt man

;) ob man zuerst ein und etliche Schächte nmbermachen oder zuvor einen Stollen treiben rnüffkIm ersteren Falle - sehe man dahin, daß man dieSchächte bei den Gängen in das Hangende setze-und da niedermacht- wo man die größte Hoffnungzu Erzen hat; ist hingegen das andere der Fall- Undwill man den Bau zuerst durch einen Stollen an-treiben, so lege Man diesen so an- daß man diegehörige Teufe erreicht und Nicht zu hoch, aber auchnicht zU tief komme, und im nöthigen Fall noch tie-fere Stollen anlegen kann; wobei dann der ersteresehr gut zu der Wetter «und Wasserte jung,' zun-ei-