Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schacht. 399

teil auch zu den Aufschlagrvaffem auf die Künsteunter der Erde zu gebrauchen stehn Bei diesem-dem zuerst zur Hand zu nehmenden Stollenbau- über-legt man nun- ob man bei allMiefen und kostbarenÜchtlöchern die Schächte nicht weglassen und dieBerge und Erze durch zwei übereinander zu trei-bende Stollen zu Tage fördern könne. Ist manendlich

6) mit dem Schacht oder dem Stollen in dieErde gekommen, so richtet man auf den FlöhenStreben- und Krumnlhälsek- aber auf den GangenStrassen-, Firsten- und Feuekessenarbeit vor- aufden Stockwerken nehme man hingegen die Erze ingroßen Räumen heraus; mache dann- wie man wei-ter fortkommt oder weiter in daS Feld rückt, stetsneue Schächte nieder- und richte allezeit darauf seinAugenmerk, daß man den Bau durch Schächte, Ge-senke, Uebersichbrechen- Stollen- Strecken- Füllörterund Maschinen- Wasser-- Wetter- und Berglosungverschafft, auch durch Querschlägs, Feld-- Flügel -uud Versuchörter neue Erze entdeckt.

Wenn man einen Grubenbau auf einem alteNWerfe- welches liegen gelassen oder aufläßig ge-worden ist- anlegen will- so verfahre matt auf fol-gende Weise: Man suche i) die Ursachen auf- wa^rum das Werk liegen geblieben ist- und ziehe da-bei in Betrachtung- ob es innere oder äußere sind;ob nämlich die schlechte Beschaffenheit des Werkesdaran Schuld gewesen isf- oder ob äußere Umsiande-als Geldmangel- Krieg- Pest, Unwissenheit undandere dergleichen Dinge den Bau verhindert ha-ben- Ist das letztere, so untersuche man — 2 ) denBau,, den.die Vorfahren oder Alten getrieben ha-ben, in Rücksicht auf seine Bauwürdigkeit sehr ge^nau- und bemerke, wie weit Und tief das Werkabgebauet und ob es schon ausgehalten ist- insber