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Schacht.
sondere sehe man aberdarauf, ob man die alten Schach,te und Stollen noch gebrauchen kann, oder ob es ^rathsam sey, daß man einen alten Schacht wieder ^aufziehe oder den Stollen der Alten wieder antrei- !ben oder auch aufs neue schürfe, wenn dieses Alles ^z) sehr reiflich überlegt worden, so stelle man dann idie weitere Betrachtung an, die man bei einemneuen Baue Macht; hierauf richte man aber 4) denBau eben so ein, wie oben Nr. 6 erwähnt worden.
Stellt man nun über den wirklichen Gruben-bau eine allgemeine Betrachtung an, so lassen sichbei demselben zwei Unterschiede machen; nämlich,man kann den Grubenbau mit den dabei vorkam- ^menden Arbeiten an und für sich Und dann das !Verhalten der Bergleute zu ihrer Arbeit erwägen. !Betrachtet man den Grubenbau mit den dabei vor-kommenden Arbeiten an und für sich etwas genauer,so wird man finden, daß man dabei besonders auszwei Stücke sehen muß; zuerst auf die Bearbeitungder Mineralien in der Tiefe der Erde an sich selbst,und dann auf die Hindernisse, welche dabei gehobenwerden müssen» Zur Bearbeitung der Mineralienin der Tiefe der Erde, gehört die Gewinnung, dieFörderung und die Befestigung der Grubengebäudedurch Holz, welche man die Verzimmerung oder dieZimmerung zu nennen pflegt. Die Gewinnung derMineralien dehnt sich überhaupt auf zwei Fälle aus,auf die Gewinnung des Gesteins Und auf die Ge-winnung der Erze. Die Gewinnung des Gesteinsgeschieht entweder in Schächten, oder in Uebersich-brechen, oder in Stollen, Strecken, Oertern, Füll-örtern und Hornstätten. In den Schächten undGesenken arbeitet man unter sich, in den Uebersich-brechen über sich, und in den Stollen, Strecken,Oertern ^ Füllörtern und Hornstätten gerade vor sich.Die Bergwerke bestehen in der Tiefe der Erde aus