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Schacht.
gen', woraus mit den Händen gefördert und ein-männisch gezogen wird, an einem Seil is, 12 bis15, diejenigen aber, aus welchen zweimännisch gezo-gen wird, nicht über 20 bis 24 Lachter tief mache,damit die Förderung nicht zu beschwerlich werde.An dem Orte, wo der Schacht abgesetzt wird, lasseman drei Lachter zur Seite des Schachtes eine Horn-statt brechen, die man bei stachen Gangen an denSchacht, und um der Bequemlichkeit willen in dasHangende setzt. Da die Schächte verschieden sind,z.B. fla.cheSchächte, Förderschächte, Richt-schächte, Treibschachte, Wetterschächte rc.,so müssen sie auch nach ihren verschiedenen Zwecken,auf besondere Arten angegeben werden, wie weiterunten gezeigt werden soll.
Was das Holz zum Schachtbau anbetrifft, soist dazu das Laubholz, als Eichen, Buchen, Birkenrc. nicht zu gebrauchen, eben so wenig giebt dasselbe einegute Kohle; dahingegen sind die Nadelhölzer, alsTannen-, Fichten-, Lerchenbaum rc., nicht nur zurZimmerung in den Gruben, sondern auch zum Ver-kohlen sehr nutzbar. Nebstj dem Holze muß manauch auf die Ausschlagewasscr sehen, s. auch oben,S. Z98, ob sie weit oder nahe herzuholen sind, undob Gelegenheit vorhanden ist, einen Bach oder Flußdazu zu gebrauchen, wenn man denselben gleich durchWehrdämme in etwas anspannen müßte. Ist diesesnicht, so muß man sich umsehen, ob nicht Quellenzusammengeführt werden können. Geht dieses auchnicht an, so muß man auf Anlegung eines oder meh-rerer Schutzteiche denken, in welchen man Quellenoder auch nur zusammengelaufenes Regenwasser auf-behält.
Wenn ein Gang entblößt worden, und der An-sicht nach eine Schicht angelegt werden kann, so be-dient man sich zuerst der Keilhaue und Kratze, und