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Schacht.
weder frei bis zur rechten Auszimmerung stehen oderzu mehrerer Sicherheit wird nur hin und wiedereine Wand, der aber nicht zu trauen ist, auf vorgedachteArt abgefangen. Soll ein Schacht in faulem undrolligem Gesteine abgesunken werden, wo man ohneLebensgefahr nicht so tief niedergehen kann und mannur von einer gehörigen Weite zur andern das Ver-lorne Gezimmer legen könnte, welches auch öftersbei Bewältigung alter Schächte geschieht; so muß manin einem solchen Falle mit Getriebe gehen. DieseArbeit verhält sich beinahe eben so, wie sie bei derStollenzimmerung, s. diese, im nämlichen Falle gesche-hen muß. Es wird nämlich ein verlorenes Schacht-gezimmer auf die Schachtsohle gelegt und mit aus-gescharrten Mitteleinstrichen verwahrt. Dann wer-den hinter demselben starke Triedpfähle angestecktund so viel als möglich in einer saigern Richtung einge-trieben. Der eingefangene Raum wirH hernach,jedoch nicht völlig, bis auf die Spitzen der Trieb-pfähle ausgearbeitet, damit sie unken nicht entblößtund durch das drückende Gestein schief in den Schachthineingeschoben werden. Dann wird gleich wiederzur Legung eines Gezimmers, wodurch die Schweifeder Triebpfähle abgefangen werden, fortgeschritten.Die Triebpfähle werden hernach bis an ihren Kopfhineingeschlagen, der weitere Raum ausgearbeitetund das dritte Gezimmer gelegt, womit die Schweifeder Triebpfähle das zweite Mal abgefangen wer-den. Auf diese Weise wird nun immer, so lange^ als es nöthig ist, mit Ansteckung neuer Triebpfählefortgefahren. Diese Zimmerung mit Getriebenwird sowohl bei saigern, als donlägigen Schäch-ten auf gleiche Art gebraucht; jedoch ist solches inden donlägigen Schächten löfters nur in beiden kur-t zen Schachtstößen nöthig, wenn nämlich der Gang! mild uud drückend, das Hangende aber gut ist.