Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schacht.

in den Schacht so viel als möglich einen solchenOrt erwählen, wo ein festes Gestein ansteht, damirman daselbst die Riegel und Lagerbäume haltbaranbringen kann. Diese Lagerbäume und Riegel sindrunde oder eckig geschnittene, oben behauene starke,i6 bis 17 zöllige Stücken Holz, welche Starke siebesonders nach dem mehr oder wenigeren Druck er-halten, daher man sie auch nur 8, io bis 12 Zolldick antrifft. Sie werden über die Länge und Breitedes Schachtes, von einem Schachtstoße zum andern,in ausgehaltene Bühnenlöcher und Einträge gelegt,damit die Schachtkränze, einer auf den andern, daraufgelegt werden können. Man macht sie übrigens wie !die Bohlenjücher im nassen Schachte, s. oben, je- >doch so, daß man an der Seite der Jöcher, die inden Schacht zu liegen kommt, an dem Blatte oderdem halb weggeschnittenen Holze, gerade heruntereinen Zoll tief das Holz wegnimmt, und die Jöcher,wie man zu sagen pflegt, verstirnt, damit dasBlatt von der Kappe an dem ganzen Holze derJöcher anliege und nicht so leicht von dem Gesteineentzwei gedrückt werde; wenn man dagegen keineBlätter machen will, so höhle man die Kappenvor dem Kopfe nur nach einem Zirkelstücke aus undverstirne hernach die Jöcher. Diese Jöcher oderGevierte dienen nun den darauf ruhenden Schacht- !kränzen zum Fundamente, und dieserhalb müssen siein keiner zu großen Weite auseinander gelegt wer- ^den, weil sonst die große Schwere der daraus ruhen-den Schachtkränze denselben nachkheilig seyn würde.Nachdem das Gestein fest oder mürbe ist, bringtman in der Entfernung von r ^ bis ^ Lachter wie-der ein Paar solche Jöcher mit ihren Kappen oderHeidehölzern in den Schacht. Um nun zu verhü-ten, daß das Gebirge nicht zwischen den Jöcher»hereinbreche, so treibt man von oben herunter stet»