426 Schacht.
Meningen sehen möge, so legt man alle drei bis vier e
Fahrten Tragstempel, die bei festem Gesteine, damit k
sie nicht weichen können, in das Gestein, bei gebrechemoder rolligem aber in hölzerne Bühnenlöcher gelegt l
werden. Damit nun auch diese Verzimmerung nicht §
zusammengedrückt werden könne, so schlägt man zwi- l
schen die Jöcher zwei, drei und mehrere Male >
Wandruchen und verwahret dieselbe mit Einstrichen '
oder dazwischen getriebenen kurzen Stempeln, die aber lhier nicht so häufig, wie> am Harze gebraucht werden.
Man gebraucht die Verzimmerung, wo man Schrot auf ^
Schrot legt, selten und gewöhnlich nur dann erst, wenn >
man steht.,, daß die Verzimmerung mit Bolzen demDruckedeS Gesteins nicht genug widerstehen kann; fielstnicht wesentlich von derjenigen unterschieden, die manam Oberharze gebraucht, s. oben, S. 42z, sie istnur leichter, als jene; denn die Jvcher sind gemei-niglich nur A bis i Fuß, und selten,, außer wenndas Gestein zu starken. Druck hat, 2 bis 2^ Achteldick. Man pstegt auch an denjenigen Orten, wo dieVerzimmerung dem Drucke des Gesteins gar nichtwiderstehen kann, die Schächte von unten heraufauszumauern, wobei, man folgende Regeln beobach-tet:; r.HAüf der Fläche des liegenden mauert maneinen Bogen über den andern, und alle 1 bis 2sachter wölbt man etliche stäche Bogen von dem lie-genden gegen das Hangende. 2) Von einem dieser ,
Ouerbogen bis zu dem andern, sprengt man ander >
Fläche des Hagenden wieder andere Bogen, und !
wölkt den Raum an dem Hangenden ganz aus, !
damit sich nun diese nicht hereiudrücken können,^ jo !
sprengt man z) von dem liegenden nach dem Han-genden wider ihre Schlußsteine noch andere stächeO«uerbogen, die nach dem Fallen des Ganges gegenden Druck des Hangenden gerichtet werden; "»dfährt 4) mit diesen Gewölben, die stets in das Kreuj