Schacht. 429
7844 zu sehen, wieder andere Bogen, die stets et-was über die unteren hervorragen.
2) Auf dem siegenden macht man eine Mauere cl durch den ganzen Schacht herauf. Damit sichnun dieselbe nicht Herauszwingen möge, so mauertman öfters in derselben nach der Breite Bogen.
z) Damit die Bogen, die gegen das Hangendegemauert sind, nicht von dem Druck des GesteinesHereingehen können, so sprengt man nicht nur vonden beiden kurzen Stößen, sondern auch von den beidenSeiten des Fahrschachtes wieder andere Querbogenvon dem Liegenden gegen die Bogen an dem Han-genden, die hier, um die Figur nicht undeutlich zumachen, nicht mit vorgestellt worden.
In den Alaun- und Vitriolwerken beiSaalfeld, sind die Schächte nicht über 12 Lachterweit, n Lachter lang und 1;, 20, zo bis höchstens40 Lachter tief, und dieserhalb ist ihre Verzimme-rung auch nicht schwer; sie wird eben so zusammen-gesetzt, wie oben, S. 42Z, angeführt worden. Siebesteht nämlich aus Bolzenjöchern, die undH Lachter von einander liegen.
In dem Eisenbergwerke bei der StadtSchmalkalden, ist die Verzimmerung nur leichtund besteht aus Schrot auf Schrot, welche in denbeiden Stößen verwandruthet sind, zwischen welcheWandruthen man dann alle j Lachter Einstricheschlägt, die horizontal liegen. Die Teufen der Schächtebetragen nur zo bis 40 Lachter, die Breiten dersel-ben ungefähr ^ und die Längen Z bis i Lachter.
In den Silber- und Kupferbergwerkenbei Frankenberg an der Eider, haben dieSchächte in dem Gnaden- und Freudenthale einegute Verzimmerung, welche auch sehr nöthig ist,weil die Erd- und Steinlagen vom Tage nieder,aus einem lettigen, schieferrichen und gebrechen Ge-