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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schacht. 456

Fahrten anbetrifft, so sehe man solche Th. rr>S. i3Z. nach.

Schacht, flacher,s. oben, S.402. Dieser Schacht wirdauf folgende Weise angegeben. Man bestimmtden Ort genau, wo der Schacht um der zu ge-winnenden Erze oder der Berge,, Wetter, oderWasserlosung willen am besten abgeteuft werdenkann. Dann giebt man die Länge und Breitean und macht ihn r, 2, z, zH bis 4 Lachterlang und ^ bis r; Lachter breit. Hierauf richtetman das Abteufen so ein, daß man den Gangwo möglich in der Mitte auf des Schachtes Sohlebehält, oder in der bestimmten schiefen Fläche ab-sinket.

— (Förder-), s. unter Fördern, Th. ? 4 , S. 4 Z 7 -,Diejenigen Schächte, die zur Förderung der Mi-neralien gebraucht werden, heißen Ziehschächkeoder Fördepschächte, das heißt, sie erhaltendiese Namen, wenn das Erz durch Hülfe einesHaspels zu Tage gefördert wird, geschieht dieseFörderung hingegen durch Göpel, so heißen sieTreibschächte, s. diese, weiter unt.en.

Der Föderschacht muß von dem Fahrschachtezur Sicherheit der Fahrenden abgesondert werden,daher müssen im Schachte Seitentonnen genageltwerden. Wenn der Zieh- oder Fördersthacht nichtsaiger fällt, so werden des TonnenfacheS wegen imLiegenden von dem Einstriche weg, die sogenanntenTonnenfachhölzer, die bis an den anderen Stoß rei-chen, von drei zu drei Ellen eingelegt, um die sechs-elligen Tonnenhretter oder Latten daran zu befesti-gen. Eine Schicht muß im Liegenden ausgetonntwerden, sobald die Kübel sich schleppen und auf demGesteine nicht gut fortzubringen sind. Man nenntdaher die Bretter, welche zu diesem Zweck in dasLiegende geschlagen werden, Bauchtonnen oder Ton-nenbretter und befestiget dieselben an die Tonnen-