450 Schacht.
fachhslzer auf jedem Wechsel mit zwei Nageln undin der Mitte mit einem. An beiden Seiten oderauch nur an derjenigen gegen den Fahrschacht zuwerden die Seitentonnen angeschlagen, welche Vor-schlagsbretter sind, die man längst den Bauchtonneuden Schacht hinein, an die Einstriche annagelt, da-mit sich kein Kübel so leicht an die Zimmerunghange. Statt derselben kann man auch eine odermehrere Stangen, nachdem der Schacht weit ist, audie Einstriche befestigen, welche dann Tonnenstangengenannt werden. Wenn aber die Schächte ein Fal-len von 60, 50 und weniger Graden bekommen, somüssen in dem Förderschachte Scheidelatten auf dasTonnenfach geschlagen werden, damit die Kübel beimZiehen einander nicht zu nahe kommen. DergleichenLatten sind jede 6 Ellen lang und 4 Zoll stark.Man arbeitet sie in ein stumpfes Dreieck und nageltste mitten auf das Tonnenfach durch den ganzenSchacht. Jede untere dieser Latten greift auf einenWechsel mit einem Zapfen in eine obere ein.
Eine andere Schachtvertonnung, welche bei mehrsaigern,als stachen Schächten der jetzt beschriebenen vor-zuziehen ist, geschieht mit Tonnenstangen. Diese Stan-gen nimmt man 6 bis 12 Ellen lang und 4 bis; Zollim Durchschnitte, stächt sie, so daß sie mehr alsHalbrund liegen, legt sie mit der breiten Seite aufdie Tonnenfachhölzer und befestiget sie mit besonde-ren Tonnennägeln, und zwar so, daß zwischen denzwei Stangen 4 bis ; Zoll Zwischenraum bleibt. DieWechsel, wo'eine Stange an die andere angesetzt wird,beschlägt man gemeiniglich mit starken eisernen Ble-chen, welche Wechselschienen genannt werden, damitdie Kübel nicht stutzen, noch viel weniger aufsitzen.Zu dergleichen Stangen hat man weitere Schachteund stärkere Tonnenfachhölzer, slS bei den Tonnen-brettern, nöthig. Die Stangen müssen genau über-einander angebracht, richtig aufgesetzt, auch wohl ge-