Schächtelchen. Schachrelfisch. 485
Schächtelchm, Fr. Lonrieiuvt, bei den Stik-kern, eine kleine Schachtel von Pappe, die aufdem Rahmen bei der Hand liegt, und worin dieArbeiter die abgestoßenen Enden Gold, die Kno-ten nicht gerathener Flittern, und Alles, was indie Krähe fallen soll, sammeln.
Gchachteldeckel, der Deckel auf einer Schachtel;
s. oben, unter Schachtel,
Gchachtelform, Schachtelstock, der hölzerne
Klotz über welchen die Schachteln geformt undgebildet werden, indem man die Schachtelzargenach dieser Form biegt.
Gchachcelgut, bei den Bürstenbindern, die stärk-sten uud längsten Borsten, die er nur einzeln un-ter den andern findet. Sie haben den Namendaher erhalten, weil sie in kleinen Bündeln, vonzwölf einzelnen Borsten zusammengebunden, undsechs Loth solcher Borsten in eine Schachtel ge-legt und nach Italien und Frankreich versandtwerden, wo sie unter andern zur Verfertigungder Flügel und zu den sogenannten Selen derWeberschützen gebraucht werden sollen. Dieseauögelesenen Borsten werden jedesmal gekämmtund dann nochmals in Absicht ihrer Stärke for-mt, indem man an jedes Bündel mit dem nassenFinger faßt, hierdurch die Stärke der Borstenprüft und solche nochmals kämmen läßt, dann sievon dem sogenannten Klauber zuletzt noch einmaleinzeln sortirt, und zu den gedachten Bündeln zu-sammen bindet. Im südlichen Deutschland wirdein starker Handel mit diesem Schachtelgute ge-trieben.
Schachrelfisch, Beinfisch, Ostraeion ZL6-
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t. 1. Müller s Linnsisches Natursystem,