486 Schachtelhalm. Schachteln.
zr Bd., S. zio. Neuer Schauplatz derNatur, 4r Bd., S. 795. Dieser Fisch ge-hört zu dem Geschlechte der Beinfische, OstraoivuIckuu., und hat die Gestalt des Bügeleisens,dreieckig und mit erhöhetem Rücken; nach KleinesBeschreibung und nach Gronov ist er nur eineSpielart desselben. Weil er, wenn er gefangen wird,wie ein Schwein grunzen soll, so heißt er auchim Französischen Meerschwein, doolrvu cio wer.Das Vaterland ist Indien.
Schachtelhalm, L^uiseium T,inn., s. Kan-nenkraut, Th. 34, S. 182. Man gebrauchtdie Halme oder Stängel, nachdem sie getrocknetworden, wegen ihrer von Natur scharfen Ober-stäche, zum Glattmachen und Poliren. Dieser-halb gebrauchen den Schachtelhalm auch die Tisch-ler, Drechsler, Polirer und Lackirer am häufig-sten; s. unter Poliren, Th. 114, S. 124;und Schachteln.
Gchachtelheu, eine Benennung des Schachtel-halms, s. den vorhergehenden Artikel.
Gchachtelmacher, ein Arbeiter, welcher Schachteln ^sowohl von Holz, als auch von Pappe verfertiget; !jedoch ist die Benennung in der ersten Art amüblichsten. Man trifft dergleichen Schachtelmacherhäufig in Sachsen und Böhmen an, weil eö da-selbst viel Tannenholz giebt; s. auch oben, unter ,Schachtel.
Schachtelmaler, eine übliche Benennung an einigenOrten einer Art geringer Maler, welche die höl-zernen Schachteln bemalen. Man nennt sie auchBriefmaler.
Schachteln, ein regelmäßiges thätiges Zeitwort,mit Schachtelhalm reiben und poliren. Die Hol;- !Arbeiter bedienen sich desselben, um eine schon mehren-theilö glatt gemachte Sache völlig glatt zu reiben.