Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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492 Schachtzimmerung.

der oben angeführten Zimmerung ist sie die stärkste.Man gebraucht sie da, wo der Druck des Gebirgesnicht zu stark ist, und erspart dadurch, gegen denganzen Schrot gerechnet, ein Ansehnliches an Holzund Zeit. Man hat dreierlei Arten. Die erste Artgebraucht man da, wo das Gestein nicht fest genugbefunden wird, den Bolzenschrot unmittelbar darauszu sehen. Man legt also zuerst in jeden Stoß ernen Tragestempel und einen, der den Förderschachtvorn Fahrschachtc unterscheidet, von i g, 20 und meh-reren Zollen Stärke im Bühnenlöcher und Anfälle mitFußpfählen gehörigermaßen ein; dann legt man dasverwandte Joch, neben welchem die Stempel vol-lends mit Schrothölzern bedeckt worden, und auf,dieses endlich ein, oder nach Befinden der Umstände,drei oder mehrere Geviere. Auf diese Geviere setztman die ersten vier Bolzen, in jede Ecke einen. Je-der dieser Bolzen ist r; bis 18 Zoll hoch und z 1bis 9 Zoll stark im Durchmesser, Auf diese Bolzenwird ein ganzes Geviere gelegt und richtige Winkelgerichtet, und auf dasselbe werden wieder andere Bol-zen gesetzt, worauf abermals ein Geviere folgt, wel-ches so durch den ganzen Schacht hinauf geht. Manrechnet auf z Ellen Höhe allemal 2 bis Z Geviere,wovon man diejenigen, welche die Ansteckgeviere der vor- >her gefertigten verlorenen Zimmerung erreichen, dieoberen Geviere, die dazwischen fallenden aber dieHelfgeviere nennt. Dieser Bolzenschrot wird aufallen Seiten mit dreielligen Schwartenpfählcn ver-schlossen, und hinter denselben mit Bergen ausge-stürzt; daher denn ein Helfgeviere nicht eher, alsmit einem Obern angelegt und in Ordnung gerichtetwerden" kann. Diese Art des Bolzenschrotes wirdzur Auszimmerung von unten heraus, nachdem derSchacht mit der Verlornen Zimmerung abgetriebenworden und die Hauptstempel gelegt sind, gebraucht.