Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
Seite
494
JPEG-Download
 

494 Schachtzoll. Schadbar.

daselbst, nach Befinden der Umstände, ein PaarStempel ein, und legt dann die Geviere und dasJoch an daö Hangende. Die beiden Kappen wer-den auf dem Liegenden in Bühnenlöcher eingelassen,gegen die Jöcherim Hangenden aber, staktderBlat-ter mit Kehl-Einschnitten versehen und angetrie-ben. Man verfährt eben so, wenn das Liegendenicht steht, das Hangende aber gut ist, nur daßdie Jöcher ins Liegende kommen, die Kappen hin-gegen ins Hangende eingehauen werden. Wennaber das Hangende und Liegende gut ist, dieStöße hingegen falsch sind, so legt man Stoß-stempel, und zwar alle drei Ellen einen Anstecke-Stempel und zwischen jeden zweiten von dieseneinen Helfstempel. Diese Stempel verschließtman mit Schwartpfählen; ist aber der Druck garzu stark, so legt man einen Stempel auf den an-dern und treibt dahinter mit gerissenem Holzeoder Stangen ab.

Schachtzoll, s. Schacht, 2. !

Gchachzabel, s. Schachtäsel.

Schäcke, s. Schecke.

Gchacken, in der Meßkunst, die größeren rutenför- jmigen Ringe an einer Meßkette, wodurch eine -ganze und halbe Ruthe bemerkt und unterschieden !wird. — BeidemRadler, die Schocken oderGlieder einer Kette zu Pfeifendeckeln, Wagescha-len und andern Sachen; s. den Art. Nadel,Th. ros, S. 516.

Schackeicholz, bei dem Nadler, das Modell, wo-rauf die langschakigen Ketten gebogen oder ge>wunden werden, s. den Art. Nadel, Th. 100,

S. 48Z- u. ;i6.

Schäckflügel, s. Scheckflügel.

Schadbar, Bei» und Nebenwort, einen Schaden,