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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schadbürge. Schade. 495

eine Verletzung habend, beschädiget, wofür dochschadhaft üblicher ist.

Schadbürge, Schadlosbürge, in einigen Ge-genden, ein zweiter Bürge, welcher sich verbin-det , den Hauptbürgen im Nothfalle schadlos zuhalten; auch der Rück bürge.

Gchaddeich, im Wasserbaue, s. Deich, imS upplement.

Schade, in einigen, besonders Oberdeutschen, Ge-genden, ein Name der Alose, Linien ^.loL'aI^inn., welche auch im Englischen Lokiackcie,heißt; s. Th. i, S. 577 u. f.; und unter Sar-delle, Th. iz 6 , S. 481 -

Schade, von den Zeitworte, schaden. I. Eigent-lich, eine jede körperliche Verletzung, die Ver-letzung sowohl eines leblosen, als lebendigen Kör-pers. Ein Glas hat einen Schaden, wennes einen Riß oder Sprung hat. Das Viehthut den Feldfrüchten schaden, wenn esdieselben zertritt oder abfriß. Feuerschade,Wetterschade, Wasserschade, die durchFeuer, Wetter!, als Wind, Hagel rc., oder Was.ser geschehene Verletzung unseres Eigenthums.Am häufigsten gebraucht man es von der Ver-letzung eines lebenden Körpers. Einen Scha-den am Auge, am Fuße haben. Ein offe-ner Schade. Ein innerer Schade. EinSchade am Leibe, ein Leibesschaden. Einfrischer Schaden heilet leicht. Schadeum Schade. Auge um Auge rc. z. Mos. 24,20. Es ist hier ein allgemeiner Ausdruck, wel-cher eigentlich alle körperliche Verletzungen unddaraus entstehende Unvollkommenheiten in sichschließt, sie seyen nun Wunden oder Geschwüre rc.Der Gebrauch hat es auch hier in manchen Fäl-len eingeschränkt; besonders wird es nur mit ge-