Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schade.

„er Sache leiden. Eine Waare mit Scha-den verkaufen. Schaden bei etwas haben.Einen Schaden ersetzen. Jemanden inSchaden bringen, setzen. Ein unersetzlicherSchade. Es ist für mehr als taufen d ThalerSchaden geschehen. Andern mit seinemSchaden dienen. Daraus könnte mir einSchaden erwachsen. Durch Schaden wirdman klug, aber nicht reich. In Schadengerathen. Etwas mit seinem Schadenlernen. Ich diene gern, aber ohne meinenSchaden. Einen Schaden tragen, den Ver-lust über sich nehmen. Das Verzeichniß derverursachten Schäden war zu hoch einge-reicht. Daher es nach Adelung überhaupt fürjeden nachteiligen Verlust gebraucht wird. DerTod eines großen Mannes ist ein unersetz-licher Schade für ein Land. Hieraus ist z) auchder elliptische Gebrauch dieses Hauptwortes ent-standen, da man es als ein Zwischenwort braucht,sein Bedauern über etwas an den Tag zu legen»Das ist Schade! Das ist ein bedauerlicherVerlust. Ist das nicht Schade! Ei Schade!Schade! Das ist ewig Schade, MordSchade, Jammer Schade! im gemeinen Leben»Der Gegenstand, welchen man bedauert, bekommt,wenn er ein Hauptwort ist, das Vorwort um, sonstaber die Partikel daß und von einer künftigen Sachewenn. Nämlich: Es ist Schade um ihn! eristzu bedauern, ingleichen der Verlust seiner Personist zu bedauern. Es ist kein Schade um ihn!an ihm ist nichts verloren. Es ist Schade UmdasMädchen, daß sie nicht zu leben weißGell. Es ist Schade, daß ich nicht ehergekommen bin. Es war Schade, daß ernicht da war, es war zu bedauern. Es wäre<vec. rechn. Enr. cXXXVIII. Theil. 2 t