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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schädel. M

an, welcher Buchstabe den Vorzug verdient. Ade-ln ng entscheidet für das e; allein es scheint dochwohl, daß das a hier den Vorzug verdiene, weiles bei der Aussprache in diesem Worte deutlich ge-hört wird, .

In der Anatomie versteht man unter Schä-del den ganzen Kopf des Menschen, nämlich dieHirnschale und das Gesicht, Der Schädel ist dem-nach aus neun und fünfzig, oder, wenn das Stirn-bein getrennt ist, sechzig Knochen so zusammenge-fügt, daß, außer dem Unterkiefer und etwa denSchneide - und einigen andern Zähnen, alle übrigeKnochen auch nach dem Wegfaulen der weichenTheile im Zusammenhange bleiben, und daher nochweniger im Leben eine Bewegung unter sich gestat-ten, Die eben erwähnten Knochen sind: i oder 2Stirnbeine, 2 Scheitelbeine, i Grundbein2 Schlüsselbeine, 2 Hammer, 2 Amboße,2 Steigbügel, i Niechbein, welche sämmtlich' zur Hirnschale gehören. Ferner: 2 Oberkiefer,

§ 2 Gaumenbeine, 2 Wangenbeine, 2 Na-

! senbeine, 2 Thränenbeine, 2 Muschelbeine,

! i Scheidebein, i Unterkiefer, Z2 Zäh»e,

! welche zum Gesicht gehören. S. auch Hirnschale,

! Th. 2 Z, S- 587 -

> Die festesten Verbindungen der verschiedenen

! Knochen des Schädels geschehen durch Nähte, vonl denen diejenigen, welche das Scheitelbein begränzen,besondere Namen haben. Die Krön- oder Kranz-naht scheidet die Scheitelbeine vom Stirnbeine; diePfeilnaht scheidet die Scheitelbsine von einander,stößt senkrecht auf die Mitte der vorigen und gehtzuweilen in eine Stimnaht über; die Lambdanahtscheidet die Scheitelbeine vom Hinterhauptsstücke desGrundbeins, so wie die Schuppcnnähte die Schei-telbeine hauptsächlich von den Schläfebeinen. Nur