510 Schadelbohrer.
beim möglichst größten Raume zum Gehirne, o!>«möglichst größten Hirnschale, die zum Aufnehmen duSinnorgane und zum Beißen, Kauen und Schlwgen bestimmten Knochen möglichst klein. Die Stimtritt dann bis zur geraden Linie mit der Nase v«und geht in den regelmäßigst gewölbten Schein!über, der sich in das gleichfalls regelmäßig gewölbüHinterhaupt verliert; die Kiefer hingegen sind mixlichst klein, und gleichsam zurückgezogen. Jede A-weichung hiervon nähert den Menschenschädel eimThierschädel um so mehr, je größer sie erscheintAuch steht das Kinn oder der mittlere Theil duUnterkiefers beim Menschen mehr, als bei irgendeinem andern Thiere vor; auch ist bei keinem Wbekannten Thiere, außer dem Affen, die äußere Wandder Augenhöhle, wie beim Menschen, geschloffen.Das Rückenmarksloch liegt im Menschen mehrgegendie Mitte des Grundes der Hirnschale und fast ho-rizontal; in allen Thieren aber nach hinten undschräg oder nähert sich der senkrechten Richtung.
Ueber die Schädel der Säugethiere, fehlman auch den Art. Säugethier, Th. iz?,und die dazu gehörigen Abbildungen nach. DuWichtigkeit des Schädels in der Physiognomik,s. unten Schädellehre.
Sömmerring, vom Baue des menschlichen Körpers,ir Lh. Frankfurt a. M-, l-791, S. 227 u. f.Lavater's Anleitung zur anatomischen Kenntniß desmenschlichen Körpers für Zeichner undHauer. Zürich, 1790, S. Z4. ». f.
Schädel (Hirn-), s. Th. 2 z, S. 5 87 u f.
— (Menschen-) s. oben
— (Thier-), s. daselbst.
— (Trink-), s. unter Hirn-Schale, Th- 2 ;,S. 588-
Schädeldohrer, in der Chirurgie oder Wundarz-