Schädelknochen. Schädelstätte. 511
neikunst, ein Bohrer, den Schädel damit zu durch-bohren, s. Trepan.
Gchadelknochen, die Knochen, woraus der Schädelzusammengesetzt ist; s. oben, unter Schädel.
Gchädelhauc, die Haut, welche sich über dem Hirn--schädel befindet.
Schädellchre, Physiognomik des Schädels,Kraniognomik. Kraniographie, Kranio-scopie, s. den Art. Physiognomik, Th. H2,S. 7Zo u. f.
Gchadelmuschel, Fr. Lrauie, eine Muschelart,welche aus einer fossilen Gattung der Tore brä-teln, Holuatnla, Fr. lortLraMles, gebildetworden. Dieses Geschlecht, nämlich die Schä-delmuscheln, hat zwei zusammenvereinigte Klap-pen, deren untere schwach concav und mit dreiLöchern durchbohrt ist, die wahrscheinlich von dreian den Felsen klebenden Deckeln verschlossen waren.Dieses Geschlecht soll übrigens den BastardmuschelnJnomia I-Inn., s. unter Muschel, Th. 98,S. 526 u. f., näher, als irgend einem andernGeschlechte verwandt seyn. sinne zählt nämlichdie Terebrateln mit den Bastarden und P-la-kunen zu einem Geschlechte. Ein MehrereS hier-über siehe unter Terebrateln, in T.
Gchädelmuskel, eine Benennung der Stirn - undHinterhauptmuskel; s. unter Muskel, Th. 98,S. 694, 695.
Gchädelnarh, die verschiedenen Näthe, wodurchdie festen Verbindungen der Schädel-Knochen be-wirkt werden; s. oben, unter Schädel.
Gchadelstätte, ein nur von Luthern in der deut-schen Bibel gebrauchtes Wort, den Berg Gol-gatha bei Jerusalem auszudrücken; Lat. 6a1vn-ria, -Ion« (^Ivarlae, wahrscheinlich, weil er dergewöhnliche Richtsatz war und daher viele Hirn-