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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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546 Schaf und Schafzucht.

Pers. lVornmvtsek. —- DaS verschnitte»«männliche Thier führt im Deutschen den Nanik»Hammel oder Schöps", im tat. Vervox, j>»Franz. Nouton. In Niedersachsen heißt es auchBotel, Bötling, im Osnabrücks. Wär, welche-mit dem Dalmat. Vor au und der ersten HDdes tat. Varvex und mittlern tat. Berkix über-einkommt. — Das junge Thier heißt im Deutsch!»Lamm, im tat. im Franz. ^Zneau, m

Engl. Bumko oder im Jtal. äz-

nello, im Span. 6orckvio, im Fland. kam,im Hebr. lxokes, im Chald. Imar, im Ar»b.LIZ, im Pers. Barak. Ueberhaupt nennt imndas junge Schaf im ersten Jahre ein Lamm, imzweiten ein Jährling, im dritten ein Schaf, imvierten, wo es sechs und im fünften, wo es ach!breite Zähne hat, ein vollmäuliges SchafEin geschnittenes Lamm männlichen Geschlechtes,wenn es ein Jahr alt ist, wird ein Hammeljähr-ling oder Jährlingshammel genannt, iß esnoch unter einem Jahre, so Heißt es eigentlichemHammel lamm; ist es aber zwei Jahr alt, einZeithammel. Auch heißt ein Hammel im erste»Jahre ein geschnittenes Lamm, im zweiten ei»zweijähriger Jährling, im dritten ein vier-jähriger, im vierten ein sechsjähriger, m !fünften ein vollmänligerHammel oder Schöps,s. unten,unterZuchtundWartung derSchast.

Naturgeschichte des Schafes.

Daß das Schaf eben sowohl, als unsere übri-gen Hauöthiere, in einem Zustande der Wildheitvormals gelebt hat, ist wohl keinem Zweifel unter-worfen; denn aller Wahrscheinlichkeit nach stamme»alle jetzt bekannte Arten, die durch die Häuslich'kett und Kultur hervorgegangen, von dem wildenSteinschafe oder dem Argali, Muflon, M»'