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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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548 Schkf und Schafzucht.

dauern werden; denn wenn wir die durch unsere»Fleiß so zahlreich cultivirten Herden dieser Thunauf unsere« Fluren "ohne Aufsicht dem Ungefähr Preisgeben wollte«, so würden wir durch die herbeigeloöten zahlreichen wilden, gefräßigen Thiere, sehr baldunsere Herden zerstört und ihr ganzes Geschlecht aus.gerottet sehen; denn überall, wo nicht Menschen dirOberherrschaft führen, finden Löwen, Tiger, Wölfe:c>sich ein und zerstören, was ihrem Grimme und ih-rem Blutdurste nicht gewachsen ist.

Wie dünnn und furchtsam die Schafe sind, be-weiset jedes Geräusch, welches sie in große Hause»zusammenjagt; sie fahren nämlich auf, ergreifen dieFlucht und drängen sich dicht in einander. Kei»einziges Mittel der Gefahr zu entrinnen ist ihmbekannt, ja sie scheinen selbst aus Dummheit nichteinmal das Beschwerliche ihrer Lage zu empfinde»;denn weder Schnee noch Regen sind vermögend, sievon der Stelle, wo sie einmal stehen, zu vertreiben;sie behaupten hartnäckig ihren Platz, jedoch mehraus Einfaßt, als aus Standhaftigkeit. Um sie von !einem Wege zum anderen zu leiten, müssen sie ei-nen besonders dazu abgerichteten Leithammel ha-ben, der vor ihnen hergeht und dem sie Schritt vorSchritt zu folgen pflegen. Auch dieser Anführn"würde schwerlich seine Schuldigkeit thun, wenn ihnnicht der Schäfer oder dessen Hund wechselswcijeantrieben. Letzterer ist dazu besonders abgerichtet. Erbewacht nicht nur seine Herde, sondern vertheidiget,keitet und jagt sie auch nach seines Herrn Befehlauseinander und wieder zusammen, je nachdem esdieser zu seinem Zwecke für nöthig findet. Mit ei-nem Worte er leitet alle Bewegungen der Schafe.

Unter allen vierfüßigen Thieren hält man dieSchafe nicht nur für die dümmsten, sondern auch fürdiejenigen Thieve, welche mit den einfacM «Naturtriebe»

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