Schaf und Schafzucht.
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werden jährlich regelmäßig von 8 Millionen Schafe(i Million Siebenbürgische, 4 Millionen Wallachi-scher und Z Millionen Moldauer Schafe) besucht.
Eine dritte Art Schaft in Ungarn, welche Ausder Vermischung der Ungarischen Race mit der, Deutschen entsteht, wenn sich nämlich ein DeutschesMutterschaf mit einem Ungarischen Widder, oder soauch umgekehrt vermischt. Die Schäfer nennendie daraus hervorgehenden Bastarde Racco. Siesollen nicht gern unter den Herden gelitten werden,weil ihre Wolle an Güte der andern nachsteht.Gewöhnlich sind die Zackelschaft von den DeutschenSchafen getrennt, welches nicht allein darum gesschiehc, um die Bastardzucht zu vermeiden, sondernauch, damit das Deutsche schwächere Schaf nichtvon dem stärkeren Ungarischen beim Weidenfutter.verstoßen werde.
Mari läßt die Widder unter die UngarischenSchafe in der Mitte des Octob'ers, und sie bleibenbis in den Sommer darunter« Die Schafe lam-men nur einmal -es Jahres und dieses nach demfünften Monate von der Zulassung des Widders angerechnet; sie bringen eins, bisweilen auch zweiLämmer, die merklich größer, als die Deutschen sind;auch ist dieses in Hinsicht der Pflege der Fall, wodie Ungarischen den Deutschen an Dauerhaftigkeitund Stärke übertreffen.
DaS Russische Schaf, Ovisworunter man das gemeine Schaf mit demFettschwanz e in den südlichen und das gemeinenordische Schaf in den nördlichen Provinzen ver-steht. Ferner sind noch eingeführt Moldauische,Krimmische- oder Tscherkassische und SpanischeSchaft. — Das gemeine nordische Schaf fin-det man im ganzen nördlichen Rußland auf dengroßen Russischen Steppen verbreitet, ferner in Finn-