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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Schaf und Schafzucht. 565

Wolle geboren werden, wie oben, S. 560, angegebenworden, in Leinwand locker eingenähet und täglicheinmal mit warmen Wasser leicht benetzt; wennman die Fellchen endlich für schön genug hält, sowird das Lamm geschlachtet.

Das Moldauische Schaf, s. unken, Tür-kisches Schaf, und das gemeine fettschwän-zige Schaf, s. Asiatische Schafe.

Das Schwedische Schaf, Ovis Lueoiea,gleicht in allem dem oben beschriebenen gemeinenNordischen Schafe, auch hat cS eine grobe Wolle.Man hat auch jetzt eine durch Englische und Spa-nische Böcke veredelte Race.

Das Norwegische Schaf,

^ioa, gleicht in allem dem Dänischen Schafe, oderes ist vielmehr von derselben Race. Auch hier, wie:n Schweden, ist eine durch Englische und Spani-sche Widder veredelte Race entstanden, die weitwollreicher ist und auch feinere Wolle liefert. NachFanson sollen die Englischen Widder besonders dieSchafzucht im Stadanger Amte verbessert haben;selbst noch nördlicher, als hier, ist die'EnglischeSchafzucht in Norwegen ausgebreitet, nchn findetgroße Schäfereien auf den Inseln in der Gegendvon Drontheim. Die dortigen Schafe gehen Win-ter und Sommer unter offenem Himmel und trageneben so feine Wolle, als die Friesischen in demHerzogthume Schleswig. Von diesen Inseln hatjene Race sich nach dem nördlichsten Theile Nor-wegens, weit jenseits des Polarzirkels, verpflanzt.Man findet sie auch in Feinmarken, wo sie sich überZc> Jahre unverändert erhalten.

Das Dänische Schaf, Ovis vsnLen,hat einen glatten Kopf, beinahe gerade und aufrechtstehende Ohren und sehr oft Hörner. Die Widdersind gewöhnlich zwei- oder vierhörnig, die Hörner