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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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566 Schaf und Schafzucht.

sind nicht so stark geriffelt und gewunden, als beiden Spanischen. Diese Schafe haben ein wildesTemperament und springen über alle Einhägungen.Bei den sehr grobwolligen Dänischen Schafen findetman im Frühjahre bei der Schur einige lange, steifeHaare, Hundshaare genannt, die aus dem Pelzehervorragen und dann lose sitzen; nachdem das Schafgeschoren worden, stechen sie von neuem aus derWolle hervor, da sie früher, als die andere Woll-haare, wachsen. Der übrige Pelz besteht aus einemsehr struppigen Wollhaar, welches wiederum sehr feineseidenartige Haare verbirgt. Die ächten DänischenSchafe sind an den meisten Orten mit der Friesi-schen und Eyderstädtischen Rare vermischt. NachIanson soll man sie auf den Inländischen Heidenziemlich »»vermischt finden.

Des Faroesische Schas ist nördlichen Ur-sprungs. Die einheimischen Schafe sollen vor mehrals 2oo Jahren ausgestorben seyn und die Bewoh-ner von Nord-auf-jord, so wie diejenigen von Süd-auf-jord haben erstere ihre Schafe von Islandund letztere von Schetland kommen lassen. BeideRacen sind sehr grobwollig, gehörnt, werfen, wiealle schlecht gehaltenen Schafe, jährlich ihren Pelzvon selbst ab, und leben das ganze Jahr unter freiemHimmel. Die Wolle, welche die Schafe im Juninoch nicht abgeschabet und verloren haben, reißt mandiesen Tieren mit Gewalt aus, bei welcher grausa-men Behandlung den Thieren oft das Blut ausder Haut heraustritt. Da die Wollscheere den Fa-roern unbekannt ist, so sammeln sie die Wolle zuverschiedenen Zeiten auf. UebrigenS sind die Schafeso wild, daß man sie auf Klein-Dünne schießen odermit Garne fangen muß. Sie erhalten auch imstrengsten Winter kein Obdach. Die'Springzeic