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Schaf und Schafzucht.
oder mit einer umgekehrten Hacke darauf gehauen, daßetzabfliegt. Die Schwänze werden beiden Geschlechtern miteinem scharfen Messer, zwei Finger breit von der Wurzel,abgeschnitten, weil sich sonst aller Unrath daran sammelt,und die Wolle an den benachbarten Theilen vorher,den würde. Die Merinos wandern in Evlonnenvon ryoo — r;oo Stücken im April jedes Jahresvon dem südlichen nach dem nördlichen, vor Eintrittdes Winters aber von dem nördlichen nach dem süd-lichen Spanien zurück, Sie halsen ihre vorgeschrie-benen Tristen und Nachtlager, reisen, nicht desNachts und werden in der Regel täglich nur ein-mal und wo möglich frisch getränkt. Die Tristen,wo die Wandepherden durch angebauete Gegendenpassiren, sind i; — 2; und mehrere Klafter breitund durch Feldzeichen ausgezeichnet. Man rechnetan ;o,ooo Schäfer in diesem Lande. Ein Theilder Sorian er Schafe zieht, nach der Schur, indie benachbarten Gebirge, der andere aber bis zumEbro in Navarra, welches die Gränze ihres Zugesseyn soll. Diese Schafe, wenn sie auf ihrenWinteraufenthalt von den Gränzen von Estremadura,Andalusien, Murcia und Neu-Castilien kommen, undihren Weg in der Dichtung von Madrid nach Sorjaund von da aus in die benachbarten Gebirge biszum Ebro in Navarra nehmen, passiren den Tajobei Talavera de la Rayna und Puenta del Arco-bisco; die ironischen Merinos dagegen, welche denWinter über in Mancha, Estremadura und vorzüg-lich auf dem linken Guadiana-Ufer zubringen, gehen beiAlmarez über den Tajo, um bei den Schurhausernzu Villa-Castin, Espinar, Alva, Trescasas, Alsaround den andern in der Nachbarschaft bei Segovialiegenden Halt zu machen, um da geschoren zu wer,d*i. Hierauf geht der Zug nach den beiden Cq,stillen bis an die Gebirge von Purgoö, in die