Schaf und Schafzucht. 6^5
Das Arabische Schaf. Die älteren Uakur-historischen Schriftsteller, ein Linnv, Johnston,Haller, Brisson rc. führen Zweierlei Schafe äN,nämlich: l) Das Arabische breitschwänzigeSchaf und 2) das Arabische langschwänzigeSchaf.
Das Arabische breitschwänzige Schaf,Ovis laiiesucks. I^inn. 8^st. Mst. XII. s>. 97.Ovis iaticaucia s. Xraiiioa ^lalzmra. lohnst. T'. 23.Haller's Thiere, l. Bd., S. Zoi. Ovis laticuucka^ra^ios. 8^nops. cmackr. p>. 74. kr. In Lrei^isä largo (snene. Ilriss. Uogn. anim. Pag. 75.Dieses Schaf gehört nicht ursprünglich in Akabienzu Hause, sondern findet sich auch in der südlichenTatarey, in Persien, Aegypten, der Barbarey undan der westlichen Küste von Afrika, und in allenden genannten Ländern in großer Menge; es ist dasoben angeführte Bucharische Schaf, mit dernbreiten dicken Fettpolster und der feinen gekräuseltenWolle.
Das Arabische langschwänzige Schaf,Ovis longieaucia, ilolinst. I. 0 . Lall er, I. 6.P. zos. Ovis Xrios. Fr. l a Lrolais ä lnnguyljUkuk, ist das im Oriente bekannte Schaf mit es«nem sehr langen mit Wolle bewachsenen Schwänze,weiches man auch in der Krimm antrifft, und daselbstKrimmisches oder Tscherkassisches Schafnennt. Es würde also auch kein eigenthüm-liches Arabisches Schaf angeführt werden kön-nen, es müßte denn dasjenige, welches Petrlin seinem Werke unter dem Namen des Schafesaus Jrak-Arabi anführt, eine eigene Race seyn.Man soll diese Art Schafe an den Ufern des Eu-phraks und des Tigris und in den südlichen Gegen-den Arabiens antreffen, sie sollen vortrefflich seyn,und die Araber sollen auf ihre Abstammung eben