Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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. L96 Schaf und Schafzucht.

so sehr, als auf das Geschlechcs-Regisier ihrer Pferdesehen. Eine nähere Beschreibung dieser Schaf-Race findet sich nicht.

Das von Petri in seinem Werke angeführteTaurische Schaf, ist schon oben, unter Russi-sche Schafe, unter dem Namen Krimmischesoder Tscherkassisches Schaf, S. 564, ange-führt worden. Nach dem genannten Schrift st ei-ler> soll es auf der Halbinsel Krimm oder in Tau.rien, wie diese Statthalterschaft Rußlands jetzt be-nannt wird, drei Schaf-Racen geben:

1) Die Race der Ebenen, welche Wollemit untermischten Haaren hat und deren Lämmerkrauslockig sind. Die Pelze der letzteren sollen mitGewinn nach Polen verkauft werden.

2) Die Gebirg s - Ra ce, mit feiner, sehrlanger Wolle. Die Herden dieser Race sollen beimAnfange der heißen Witterung auf die Berg-Ebenenwandern und beim Anfange der Kalte in dieThäler.

z) Die graufarbig? Race, oder die Schafevon grauer Farbe.

Das Kabardinische Schaf, welchesPetriin seinem Werke anführt, und dessen Wolle derEnglischen an Feinheit nichts nachgeben soll, istwohl, da eine weitere naturhistorische Beschreibungdesselben fehlt, das Krim mische oder Tscher-kassische Schaf. Die noch hier und daimOren-burger Gouvernement vorhandenen Schafe dieserRace, sollen Nachkömmlinge derjenigen seyn, welchePeter der Große in Kasan und Astrachan ein-zuführen befahl.

Das Kaschemirische *) Schaf. Dieses

*) Kaschcmir oder Kaschimir, ist eine kleine AsiatischeLandschaft in Jndosia» unter dem 33sten Grad nördlicher Breite unddosten Grad der Lange von Fcrro. Diese Landschaft wird von ein««sehr industriosen Wolke, den Sacken, bewohnt.