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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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60 Y Schaf and Schafzucht.

pischen Schafe so verschieden, daß solche in den er,sten Tagen furchtsam davon liefen, wenn er sich hö-ren ließ. Der Schwanz hatte die Gestalt eines Kis-sens, und war, bis auf die Hessen, beinahe so breitwie her Rücken, 7 Zoll dick, und bestand nur ausFett. Die Wurzel des Schwanzes erstreckte sich zuHeiden Seiten bis über die Lendenwirbel, und war14 Zoll breit. Dieser Fettschwanz oder Fettklumpenpndigte sich unten bei den Hessen mit einem stumpfenWinkel, bis zu dem Fortsätze des dünnen Schwan-zes, welcher noch 5 Zoll lang darunter herab hing.Der dicke Theil des Schwanzes vorn Weideulochebis zu dem dünnen Fortsätze, war auf der unternglatten und nicht mit Haaren besetzten Seite 12Zoll lang. Niemeyer war begierig zu wissen, obdie schwere Masse, an beiden Seiten des Schwan-zes, durch einige aus den Schwanzknochengelenkenhervorragenden Knochenfedern unterstützt würde; al-lein er fand bei der nachherigen Oeffnung dieSchwanzknochen eben so ründlich, wie bei den Ham-meln Deutscher Rare, ja sogar etwas dünner. DerFettklumpen oder der Fettschwanz wog, nachdem dasFell davon genommen, 14 Pfund 4 Loth. Wegender Schwere des Schwanzes, schwankte das Thierheim Gehen mit dem Hintertheile von einer Seitezur andern; er ging daher mit den Hinterbeinensehr weit, und auch nicht so schnell, wie unsersSchafe, und wo diese beim Eilen traben, mußte ersich in Galopp sehen, Es wurden nun diesem Wid-der mehrere Schafe Deutscher Race zugetheilt, wo-von zwei trächtig wurden; sie brachten, zu der ge-wöhnlichen Zeit ein Bocklamm und ein Mutterlammzux Welt, welche dem Vater in allen glichen. Andem obern Theil des Schwanzes, waren sowohl bei demMutterlgmme, gls bei dem Bocklamme zwei Beutel,welche zu Heiden Gesten der Gchwayzknochen zwei