Schiffbaukunst. 151
in die Segelkammer (18) zu dem vorderen Speise.
kästen (17) führe. An der Backbordsseite liegt gewöhnlich
^ Nothanker, dessen einer Arm sich in die Oesi-nung der Lücke senkt. — 36, die Beting, ^einstarkes Balkwerk, das aus zwei, ungefähr 4 Hußhchen, aufrechtstehenden Pfosten besteht, welche durchdas Deck und die Kuhbrücke auf das Kielschwmnhinabgehen und daselbst befestiget, hier aber durcheinen starken Querbalken verbunden sind. Die Taueder im Meeresgrund hastenden Anker werden umdie Beting gelegt und festgemacht. — 37, die Lückezu den vorder» WaLlgängen (10). Sie stehtmit derjenigen zu der vorderen Pulverkammer inVerbindung, und ist wie die Lücke (27) mit Bley gedeckt,und mit einem Hängeschloß verwahrt. — 38, dieLücke zur Hütte. — 39, die Wasserback, einmit Planken eingefaßter und dicht kalfaterter Platzhinter den Klüsen, in welchen das beim Ankerlichteneinfließende Wasser abtrieft und durch Oeffnungenwieder aus dem Schiffe fließt. — 40, die Klüsenoder Kabellöcher; s. auch oben, S. 49. Vonder Konstabelskammer bis zum großen Mäste woh-nen an beiden Borden die Soldaten, und von letz-terem bis in den Bug die Matrosen. Zwischen denStücken sind ihre Kisten geordnet. Zwischen den Deck-balken, Balkwegern und Stückpforten, und über denletztem sind Latten und Träger angebracht, um diesePlätze zu benutzen, und Wischer, Ansetzet- und an-dere Dinge, und auf die untersten auch Kanonen-kugeln zu legen.
6 Das Oberdeck, Fig. 820t und 8204.Obgleich über demselben noch das Halb deck, dieHütte und das Back befindlich sind,, so verdientdieses Deck doch die Benennung Oberdeck, da esdie ganze SchiffLlange, jene aber nur einen Theildesselben bedecken. Der unbedeckte Theil des Ober-decks, zwischen dem Halbdeck und Back, wird der